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Die Zelltherapie wurde begründet von Prof. Niehans, Frau Prof. Aslan, Dr. Wiedemann und anderen namhaften Persönlichkeiten.
Sie hatten festgestellt,
dass man kranke Körperorgane revitalisieren kann, wenn man dem Organismus die von Tieren entnommenen Zellpräparate zuführt, die dem erkrankten Organ entsprechen. So nahm z.B. die bei einer Operation
versehentlich durchtrennte Schilddrüse wieder ihre Funktion auf, nachdem der betreffenden Patientin Schilddrüsenextrakte eines Lammes in den
Gesäßmuskel injiziert wurden. Zur damaligen Zeit hätte dieser Kunstfehler
sonst den sicheren Tod der Patientin bedeutet.
Allergische
Reaktionen sind inzwischen ausgeschlossen, da mit den modernsten
Techniken die Organseren heutzutage von den ehemals
Allergieauslösenden Proteinen getrennt werden.
Die Organpräparate werden angewendet bei
altersbedingtem oder frühzeitigem Abbau und bewirken eine
Wiederherstellung der gesunden und normalen Eigenfunktionen der
Organe.
Sie finden Anwendung bei vielen
chronischen Organerkrankungen, wo herkömmliche Therapien versagt haben, da sie in der Lage sind, müde und funktionsgeschwächte Organe zu regenerieren
und die körpereigenen Immunkräfte zu aktivieren. So spielt z.B. das Thymusserum eine bedeutende Rolle in der Krebsvor- und -nachsorge. Besonders erfolgreich wird es in Kombination mit der Misteltherapie angewendet. Welche Zelltherapie ausgewählt wird, richtet sich nach dem
Krankheitsbild des Patienten. Aufgrund seiner Erfahrung wird der Behandler ein individuelles Therapiekonzept erarbeiten.
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