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Der berühmte Chirurg Prof. Bier hat einmal gesagt, "was Sauerstoff nicht vermag, vermag Ozon". Er und andere namhafte Ozontherapeuten haben schon früh erkannt, dass eine mangelhafte Sauerstoffversorgung von Organen die Ursache vieler Erkrankungen ist. Die Medizin verwendet deshalb das Ozon-Sauerstoffgemisch für die Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten.
Neben der intensiven Sauerstoffzufuhr hat das Ozon noch andere therapeutisch nutzbare Eigenschaften. Es wirkt gefäßerweiternd, hemmt die Ausbreitung von Krankheitserregern und verbessert die Fließfähigkeit des Blutes; so dass es wieder bis in die feinsten Verästelungen der Blutgefäße gelangen kann.
Es gibt verschiedene Methoden der Ozon-Sauerstofftherapie. Bei der
so genannten kleinen Blutwäsche wird dem Patienten Venenblut entnommen, mit dem Ozonsauerstoff vermischt und wieder in den Gesäßmuskel injiziert. So wird eine Steigerung der Abwehrkräfte des körpereigenen Immunsystems erreicht. Bei Abwehrschwächen aller Art, aber auch bei Hauterkrankungen, Allergien und zur Revitalisierung sollte diese Form der Reiztherapie bei jeder Behandlung angewendet werden.
Bei der so genannten großen Blutwäsche werden dem Patienten ca. 2O
ccm Venenblut in eine sterile Flasche entnommen, mit Ozonsauerstoff
bis zur Sättigung angereichert, um anschließend wieder langsam in
die Vene zurückzufließen. Die große Blutwäsche wird besonders
erfolgreich bei Nieren- und Lebererkrankungen, Erkrankungen der
Bauchspeicheldrüse, Durchblutungsstörungen aller Art, auch bei
schweren diabetischen Formen, bei Raucherbeinen und Rheuma
eingesetzt. Aber auch bei vegetativen Störungen wie Schlaflosigkeit,
Schwindel, Herzklopfen, kalten Händen und Füßen usw. setzt der
Therapeut die große Blutwäsche erfolgreich ein.
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